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Austria – BauKG – 14-11-2014

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Diese Entwicklungen werden unter den Schlagworten „Industrie 4.0“ oder
„Arbeit 4.0“ oft heftig und teilweise kontrovers diskutiert. Die einen versprechen
sich neue Geschäftsmodelle und Märkte, neue Freiheiten, mehr Flexibilität und
Chancen. Andere betonen die Gefahren der ständigen Verfügbarkeit, der räumlichen
und zeitlichen Entgrenzung, der versteckten Rationalisierung durch Leichtbauroboter
oder des Datenmissbrauchs.
Die Auswirkungen der neuen Technologien treffen zusammen mit der anderen
großen aktuellen Herausforderung in der Arbeitswelt, dem demografischen
Wandel und der zunehmenden Alterung der Erwerbsbevölkerung.
Mit dem Grünbuch „Arbeiten 4.0“ habe ich einen Diskussionsprozess zu den Fragen:
„Wie werden wir in Zukunft arbeiten – und wie wollen wir arbeiten?“ angestoßen.
In einem Weißbuch sollen Ende 2016 die Ergebnisse vorgestellt werden.
Schon jetzt ist klar, dass der Arbeitsschutz auch unter den Bedingungen der
Arbeitswelt 4.0 eine große Rolle spielen wird.
Mit der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) haben wir einen
verbindlichen Rahmen geschaffen, in dem in der laufenden Periode (2013 – 2018)
drei Ziele verwirklicht werden sollen: Verbesserung der Organisation des betrieblichen
Arbeitsschutzes, Verringerung von arbeitsbedingten Gefährdungen
und Erkrankungen im Muskel-Skelett-Bereich sowie Schutz und Stärkung der Gesundheit
bei arbeitsbedingter psychischer Belastung.
Das Präventionsgesetz legt die Grundlagen für eine verbindliche und zielorientierte
Kooperation auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Mit diesem
Gesetz ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung auf eine engere Verzahnung
von betrieblicher Gesundheitsförderung, Teilhabe und betrieblichem EinglieGrußwort
der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles
Arbeiten 4.0:
Die Chancen nutzen,
die Risiken im Blick
behalten
derungsmanagement und Arbeitsschutz gemacht worden. Die Krankenkassen,
aber auch Rentenversicherungsträger sollen an die betrieblichen Arbeitsschutzstrukturen
anknüpfen, darüber hinaus aber auch neue aufbauen.
Neue Technologien und Arbeitsformen zu analysieren, zu verstehen und gestaltbar
zu machen, ist die aktuelle Herausforderung für einen modernen Arbeits- und
Gesundheitsschutz. In engem Zusammenhang damit müssen vor allem psychische
Belastungsfaktoren, wie Zeit- und Leistungsdruck, Arbeitsunterbrechungen
und Multitasking, die in unserer Arbeitswelt eine immer größere Bedeutung
gewinnen, in die Verfahrensweisen und Systeme des Arbeitsschutzes integriert
werden.
Aber auch die „klassischen“ Belastungen sind keinesfalls auf dem Rückmarsch.
Etwa jeder achte Erwerbstätige ist bei der Arbeit häufig Staub, Rauch, Gasen
oder Dämpfen ausgesetzt. Und im Dienstleistungsbereich treffen wir eine vergleichsweise
große Anzahl überwiegend stehender Tätigkeiten und eine häufig
ungünstige Lage der Arbeitszeiten an. Physische und psychische Belastungen
aus der Arbeitsumgebung, -organisation und -technik sind in der Regel gar nicht
voneinander zu trennen.
In einer globalisierten Arbeitswelt tragen wir jedoch auch international Verantwortung
für einen effektiven Arbeits- und Gesundheitsschutz in der gesamten
Lieferkette. Deswegen hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im
Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft im letzten Jahr die Initiative „Gute
Arbeit weltweit“ gestartet. Ein zentrales Element dieser Initiative ist der Prä-
ventionsfonds „Vision Zero Fund“. Der Fonds soll in Produktionsländern gezielt
Projekte zum Arbeitsschutz fördern, z. B. den Aufbau von Arbeitsinspektionen
oder auch Unfallversicherungen. Unser Pilotland ist Myanmar. Der nächste Schritt
ist, im Rahmen der G20 weitere Länder und Unternehmen als Unterstützer mit
an Bord zu holen.
Eine ganzheitliche und auch um einen globalen Ansatz erweiterte Weiterentwicklung
des Arbeitsschutzes als Instrument zur Gestaltung des Wandels der Arbeit
braucht fachlichen Austausch und Dialog.
Dafür bietet der alle zwei Jahre in Düsseldorf stattfindende A+A-Kongress einen
idealen Rahmen als das große, national und international renommierte Forum für
Arbeitsschutz, betriebliche Gesundheitsförderung und Ergonomie. Er verbindet
neueste Erkenntnisse der Forschung mit den Praxiserfahrungen von betrieblichen
Akteuren, Sozialpartnern, Verbänden und Institutionen.
Im Namen der Veranstalter lade ich Sie herzlich ein, Ihre Erfahrungen, Ihr Wissen
und Ihre Ideen in diese wichtige Veranstaltung einzubringen. Wir freuen uns auf
Ihre Vorschläge für Kongressbeiträge zum A+A-Kongress 2017!

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